Wie mich ein Schlüsselbeinbruch zur PlayStation führte…


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PlayStation

Vor ca. 20 Tagen geschah es. 
Aus einer leichtsinnigen Kletterei unter Freunden wurde ein komplizierter und schmerzender Bruch des rechten Schlüsselbeins.

Einige Stunden später war klar, dass viele alltägliche Dinge mit dem rechten Arm bzw. der rechten Hand nicht mehr so schnell möglich sind. Leider fällt unter diese alltäglichen Dinge auch das Arbeiten am Computer. Besser gesagt das Tippen und Bedienen der Maus. Noch besser gesagt das Zocken!!

 

Zwangspause auf gamer83.de

Ernüchternd musste ich also der Tatsache ins Auge sehen, dass ich für einige Wochen weder für gamer83.de schreiben kann, noch für etwas zum schreiben tun kann. Also zocken.

Moment mal!
Ich bin für mindestens drei Wochen zuhause und kann meiner größten Leidenschaft nicht nachgehen? Und ausgerechnet das Zocken ist doch der geniale Begleiter für eine zum zuhause bleiben verdammte Zeit.

OH MEIN GOTT!

Kaum vom Röntgen zurück, musste ich diese bittere Wahrheit natürlich testen.

Also PC hochgefahren und den Stuhl so weit wie möglich nach oben gestellt. Die Tastatur und Maus direkt an die Tischkante gezogen und… SCHMERZ! Verdammt… 

Noch betrübt von dieser Wahrheit erblickte ich meinen Steam-Controller. Wenn ich schon keine Maus/Tastatur bedienen kann, wäre es doch vielleicht möglich einen Controller zu bedienen. Und tatsächlich! Die Arme im Schoß liegend ist gar kein Problem.

So weit so gut…
Schreiben und an der Seite arbeiten fällt also flach. Da ich mit dem Steam-Controller im Windows aber auch die Maus bedienen kann, ist also ein bisschen Spielen möglich. Zumindest die Sorte Spiele, die mit Controller Sinn macht. Und den kleinen Umbau mit HDMI-Kabel auf den Fernseher bekomme ich auch mit Links hin, wenn ich mal auf dem Sofa lümmeln möchte.

 

Die Macht der Couch

Leider verliefen die ersten Tage dann doch nicht so wie gedacht.
Schmerzen, Faulheit und Bewegungseinschränkung fesselten mich auf die Couch. Nur mit einem bestimmten Aufbau von Kissen war ein entspanntes Ruhen möglich. Und so war mir die ganze Arbeit mit dem Umbau zum Zocken einfach zu viel.

Schade!
Denn im normalen Fernsehen kommt einfach nur Rotz! Geskriptete Reality-Kacke mit schlechten Schauspielern trifft es wohl ganz gut auf den Punkt. Das Sat. 1 Frühstücksfernsehen ist inzwischen aber ein gern gesehenes Morgenritual.

Also ab auf Amazon Prime und Serien und Filme ohne Ende reinziehen!
Auch eine schöne Beschäftigung.

 

Ein Angebot verändert alles

Da verbringe ich also täglich die zeit auf der Couch und so langsam gehen mir die Serien aus, da geschah etwas unerwartetes. Der regionalen Wochenzeitung lagen wie üblich Werbeprospekte bei. Unter anderem auch vom nahe gelegenen Media Markt.

Und da war es!
Diese Woche sollte eine PlayStation 4 für sage und schreibe 275,- Euro im Angebot sein!

Kann das sein?
Ich kenne mich zwar mit den aktuellen Preisen der Konsolen nicht soooo sehr aus aber irgendwie kam mir der Preis sehr günstig vor. Also ab auf die typischen Online-Preis-Vergleichs-Portale und den Preis gecheckt. Tatsächlich! Der Preis ist unschlagbar…

Der Gedanke, mir diese PlayStation zu holen, pflanzte sich wie eine Inception in mein Bewusstsein ein.

Damit wären alle aktuellen Probleme gelöst!
Ich könnte auf dem Sofa bleiben und ohne viel Aufwand einfach nur zocken.

Außerdem ist so eine PlayStation ja noch viel mehr. Die ganzen Video on Demand Apps, ein besserer BluRay Player und Mediaplayer für Musik. Hat also nur Vorteile. Und der Preis ist wirklich nicht von schlechten Eltern.

Drei Stunden später stand ich an der Kasse des Media Markts und kritzelte meine Unterschrift mit dem schmerzenden Arm auf den Kassenbon. 

 

Und ich sah dass es gut war!

So nun hatte ich also eine PlayStation 4.
Meine Abstinenz vor den Konsolen hatte also ab sofort ein Ende.

Die folgenden zwei Wochen verbrachte ich also zockend auf dem Sofa.
Mit dem Titel Dragon Age: Inquisition suchte ich mir einen Titel aus, den ich sowieso auf meiner Wunschliste hatte. Dieser sollte auch gut mit einem Controller zu spielen sein. An einen Shooter wollte ich mich aus den bekannten Gründen noch nicht heranwagen.

Heute, nach ca. 80 Stunden Spielzeit muss ich sagen, dass mir das System gefällt. Der PS4-Controller ist zurzeit mein bester Freund. Ob zocken oder Filme schauen, Twitch gucken oder Musik hören.

Auch an sich kann sich die Grafik gegen meine Erwartungen wirklich sehen lassen. Natürlich nicht so gut wie auf dem PC aber alles hat eben Vor- und Nachteile. Der PS4-Controller ist auch sehr gelungen. Mit Vibration, Lautsprecher, Bewegungssensor und Touchpad ist alles an Bord, was Laune macht. Perfektes Gewicht und bequemes in der Hand liegen runden den Spielspaß ab.

Ich werde in Zukunft also meinen Horizont etwas erweitern und die PlayStation sehr gerne nutzen. Gerade Rollenspiele wie Dragon Age: Inquisition oder The Witcher 3 (was ich gestern begonnen habe) machen durchaus Sinn, auf der Konsole zu spielen. Und wenn Freunde da sind, ist auch mal ein gemeinsames Gedaddel möglich.

 

Endlich wieder Schreiben

Ja ca. 15 Tage nach meiner OP kann ich nun wieder bedingt mit einer Tastatur umgehen. Ich muss die Tastatur zwar auf den Schoß legen aber es geht…

Das heißt, es herrscht endlich wieder mehr Aktivität auf gamer83.de und ich kann die vielen Kommentare beantworten, die während der letzten zwei Wochen so eingegangen sind. Diese werde ich nun im Anschluss an diesen Artikel zuerst bearbeiten. Dann noch ein paar Updates des CMS-Systems und abarbeiten was eben so an E-Mails aufgelaufen ist.

Und dann wird es natürlich wieder Zeit für die PlayStation! :-)

5 Kommentare

  1. Steam Link wäre sicher auch noch ne Option gewesen und weitaus günstiger als ne PS4, aber solange du damit glücklich bist ^^

    Antwort
    • Das wäre mit Sicherheit eine Option gewesen ja. Jedoch muss ich in diesem Fall trotzdem ein Kabel durch den Raum legen, da das ganze über WLAN noch nicht so funktioniert.

      Antwort
  2. Ein „schöner“ Weg, um die Konsole kennen und schätzen zu lernen.

    Aber sag mal, wo wolltest Du denn rauf klettern? ^^

    Antwort
    • „KEIN KOMMENTAR“ ;-)
      Rauf war kein Problem. Nur runter ging dann etwas ZU schnell…

      Antwort
  3. Super Story! :) Mir ging es ähnlich, ich habe jahrelang Basketball gespielt! Durch eine sehr üble Verletzung war ich wochenlang an das Bett gefesselt. Meine Mom hat mir dann eine Konsole zum Zeitvertreib geschenkt..und seitdem…naja.. ich komm einfach nicht von weg: Einmal Junkie – immer Junkie! ;)

    Antwort

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