Intel Core i7 2600 übertakten (Turbo-Boost)

i7 2600 übertakten

Der Intel Core i7 2600 (Sandy Bridge) ist einer der besten Prozessoren aus der 2. Generation der i7-Reihe.

Nur der 2600legt noch eine Schippe drauf! Dieser hätte nämlich einen offenen Multiplikator, mit dem man dann nach belieben den Takt erhöhen kann. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten…

 

Den Turbo-Boost des i7 2600 übertakten

Eine der Neuheiten der Reihe ist der Turbo-Boost.
Unser Prozessor hat einen Standardtakt von 3,4 GHz.

Je nach Auslastung kann sich dieser aber selbst etwas übertakten. Die Grundeinstellung wäre hier maximal 3,8 GHz im Turbo-Boost. Wenn man nun einen “non-k” Prozessor wie in unserem Fall hat, besteht trotzdem die Möglichkeit, den Turbo-Takt etwas zu erhöhen.

Voraussetzung hierbei ist ein entsprechender Chipsatz des Mainboards und das UEFI bzw. Bios, was die Einstellmöglichkeit bereitstellt.

 

Die Kühlung ist entscheidend

Im Prinzip ist das ganze sehr einfach und mit wenig Risiko verbunden. Voraussetzung ist natürlich ein guter CPU-Kühler, der die erhöhte Wärmeentwicklung verarbeiten kann.

Wir suchen uns also im UEFI die CPU-Einstellungen (bei Asrock unter OC Tweaker) und schalten die Option “CPU Ratio” auf “per Core”.

Hier können wir dann den maximalen Turbo-Multiplikator pro verwendeter Kerne einstellen. Also im Beispiel 42 bei Verwendung von einem Kern (entspricht 4,2 GHz) und so weiter.

Wichtig ist, dass man bei mehreren verwendeten Kernen etwas weniger einstellt, da hier dann entsprechend mehr Arbeit und mehr Wärme entsteht. Der Multiplikator von 42 ist im Übrigen das obere Limit in diesem Fall.

Mehr kann man mit einem “non-k” Prozessor leider nicht anstellen. Eine Möglichkeit ist natürlich noch die Anhebung des BCLK (Systemtakt). Das wirkt sich aber auf das gesamte System aus und kann dann Komponenten wie RAM, Chipsätze oder Festplatten schädigen. Ich rate davon ab.

i7 2600 übertakten

 

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

Kontrollieren können wir das ganze dann mit dem “Turbo Boost Technology Monitor” von Intel. Das kleine Tool zeigt als Desktop-Widget die aktuelle Taktfrequenz an. Alternativ kann auch das bekannte Tool “CPU-Z” genutzt werden.

Die im Bild gezeigten Einstellungen betreibe ich schon seit über einem Jahr. Zurzeit teste ich die Multiplikatoren 37 – 39 – 42 – 42. Falls alles passt, gibt es hierzu ein Update. Ganz wichtig: Alle vorgenommenen Einstellungen geschehen auf eigene Gefahr. Grundsätzlich kann beim herumdoktern an Taktfrequenzen immer was schief gehen. Auch Ansprüche auf Garantien können dabei verloren gehen.

UPDATE 09.04.2015
Die Multis 37 – 39 – 42 – 42 laufen nun schon seit dem Artikel stabil! Also haut rein…

 

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