Der COUCHMASTER im Test

Der Couchmaster

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8.7

Empfehlenswert

Der COUCHMASTER im Test

Der COUCHMASTER im Test

Du wolltest schon immer mal mit dem PC gemütlich auf dem Sofa zocken?
Mit einem Gamepad kommst du aber im Shooter nicht klar?
Die Tastatur und Maus auf dem Sofatisch ist auch keine Alternative?

DANN GEHT ES DIR SO WIE MIR!

Wie schon in diesem Vorbericht zum Couchmaster angesprochen, wurde ich auf der Suche nach einer optimalen Lösung fündig! Bei Nerdytec bin ich auf den Couchmaster gestoßen und war sofort interessiert. Natürlich habe ich mir dieses tolle Teil besorgt und gründlich einem Test unterzogen…

 

Testbedingungen

Mit freundlicher Unterstützung von Nerdytec wurde mir der Couchmaster Pro in grauem Mikrofaserbezug zum Test zur Verfügung gestellt. Außerdem inklusive einem 4-Port USB 3.0 Hub und einem 5m Aktiv USB 3.0 Verlängerskabel, um den Couchmaster mit den daran gekoppelten Eingabegeräten mit dem PC zu verbinden. Der Listenpreis dieses Pakets beträgt somit 166,90 Euro.

Um die Gebräuchlichkeit unter realen Bedingungen zu testen, wurde als Testlabor ein ganz normales Wohnzimmer verwendet.

Als Fernseher diente ein 46 Zoll LED-Fernseher.

Der Computer befindet sich hierbei im selben Raum und wird per HDMI-Kabel an den Receiver der Heimkino-Anlage angeschlossen. Damit werden dann Bild und Ton übertragen.

Couchmaster

 

Der Aufbau

Das angelieferte Paket wirkt zunächst kleiner als man erwartet.
Beim Auspacken wird dann schnell klar warum. Der Couchmaster besteht im Groben aus drei Teilen: Dem Auflage Case und den zwei Auflage-Polstern.

Die Qualität der Polster sowie deren Bezug aus Mikrofaser wirkt hochwertig und angenehm zur Haut. Auch das Auflage-Case machte einen guten Eindruck, wobei hier mit Sicherheit etwas mehr möglich wäre. Das würde sich jedoch unnötig auf den Preis auswirken. Also passt das schon.

Couchmaster

 

Die Auflage-Polster werden einfach nach Geschmack auf das Sofa gelegt.

Dabei sollte man darauf achten, dass die angebrachte Tasche für Getränke nach außen zeigt.

Als nächster Schritt wird dann das Auflage-Case verkabelt. Nun kommt auch das Herzstück des Couchmasters zum Vorschein: Der 4-Port USB 3.0 Hub.

 

Couchmaster

 

An diesem werden dann die Tastatur sowie die Maus angeschlossen. Durch die Kabelöffnungen zur Oberseite führt man die Kabel ins Innere. Der 4-Port Hub kann theoretisch auch mit einem Ladekabel fürs Handy oder einem Spielzeug wie z.B. einem USB-Tassenwärmer ergänzt werden.

Bevor der Boden des Auflage-Case aufgesetzt wird, sollte man das Anschlusskabel des Hubs links oder rechts nach außen führen. Hier wird dann der PC per mitgelieferter Verlängerung angeschlossen. Toll an dieser Stelle, dass es einen Ausgang an beiden Seiten gibt!

 

Couchmaster

 

Ist alles verkabelt und ordentlich verlegt, wird schließlich das Bodenteil aufgesetzt. Wer sich nun immer noch fragt, was diese kleine Tasche soll: Die dient zur Aufbewahrung der Maus bei Nicht-Betrieb. Ich habe sie einfach zum Aufbau dran gelassen :-)

Jetzt nur noch das Auflage Case umdrehen und die Geräte platzieren. Übriges Kabel kann einfach ins innere nachgeschoben werden. Legt man das verkabelte Auflage Case nun auf die Polster, ist der Couchmaster bereit zum Zocken! Nur noch den USB-Hub per Verlängerung an den PC anschließen und es kann losgehen…

couchmaster

Spielen mit dem Couchmaster

Der „Einstieg“ gestaltet sich recht unkompliziert. Einfach das Auflage Case in die Hand nehmen und hineinsetzen. Dadurch, dass die Polster mit dem Case nicht verbunden sind, geht das schnell und einfach. Man sollte jedoch alles mitnehmen was man so braucht: Fernbedienung vom Fernseher und der Anlage, Trinken, Handy etc. Muss man nochmal „aussteigen“ nachdem man es sich so richtig bequem gemacht hat, nervt das ein wenig.

Das erste Gefühl, nachdem man richtig sitzt und Tastatur und Maus zurecht geschoben hat, ist fantastisch! Es fühlt sich an als hätte man den bequemsten Schreibtischsessel der Welt. Vor allem wenn man jetzt noch die Beine auf den Couchtisch legt! Wow!

 

Ich starte das Spiel. Wolfenstein: The new Order.

Die Steuerung des Spiels gestaltet sich wie gewohnt am Schreibtisch und ohne Einschränkungen. Wer möchte, kann für die Maus noch ein Mousepad mit auflegen. Denn die strukturierte Oberfläche sorgt zwar für sauberes Abtasten, jedoch gleitet die Maus eher grob auf der Auflage.

Wieder kommt die nicht fest fixierte Auflage dem Couchmaster zugute. Je nach Geschmack und Körperhaltung kann diese verschoben werden. Das darf dabei auch leicht schräg, sehr nah- oder weiter weg vom Körper sein.

Aus Neugier habe ich mal versucht, die Auflage-Polster wegzulassen. Den Couchmaster gibt es für Sparfüchse ja auch ohne die Dinger. Diese Variante kann ich jedoch nicht empfehlen! Das Auflage Case liegt dann sehr instabil auf dem Schoß und wirklich bequem ist das auch nicht. Wer einen dicken Sessel mit festen Armlehnen besitzt, kann die Auflage evtl. darauf ablegen.

Nach einer Stunde Spielzeit stellte ich folgendes fest. Die Sitzposition bleibt unverändert bequem. Lediglich die Beine auf dem Couchtisch fangen irgendwann an etwas einzuschlafen. Das ist aber normal bzw. hat nichts mit dem Couchmaster zu tun hat.

 

Ich wechsle das Spiel. DayZ.

Nach zwei weiteren Stunden vertiefter Spielzeit passiert etwas, dass immer und egal auf welcher Sitzgelegenheit passiert: Der Körper verlangt nach einem Haltungswechsel.

So bequem der Couchmaster auch ist. Er ist eben keine ergonomische Haltungshilfe. Das heißt, irgendwann schlafen nicht nur die Füße auf dem Tisch ein. Das Hinterteil möchte etwas Bewegung und der Rücken braucht auch mal einen Stellungswechsel.

Der Couchmaster bietet nicht sehr viel Spielraum für große Sitzpositionsänderungen. Das führt dazu, dass ich mich relativ lange in der gleichen Haltung befinde. Der Spieler muss also nach ca. 2 Stunden einfach mal aufstehen. Auf herkömmlichen Schreibtischstühlen hält man es womöglich insgesamt länger aus. Das liegt aber daran, dass man hin und wieder die Sitzposition leicht verändert.

 

Abbau und Aufbewahrung

Über mehrere Wochen habe ich dann immer wieder vereinzelt 2-3 Stunden mit dem Couchmaster gespielt. Dabei habe ich sehr auf die Auf- und Abbauarbeiten geachtet.

Ich empfehle sehr, eine zweite Tastatur und Maus zu besorgen. Stelle ich mir vor, ich hätte den Couchmaster im Test jedes Mal neu verkabeln müssen, wäre mir oft der Aufwand zu hoch.

Vor allem kann man dann die Maus in diese kleine Tasche stecken und die Tastatur mit einem mitgelieferten Klettband auf dem Auflage Case fixieren (ich hoffe das Klettband war dafür gedacht). So kann man den Couchmaster einfach hochkant hinter das Sofa stellen. Die Polster kommen entweder auch hinter das Sofa oder werden als dekorative „Sofakissen“ genutzt. Wirklich sehr praktisch gelöst!

 

Fazit

Der Couchmaster ist eine geniale Idee, die dazu super umgesetzt wurde! Jeder, der gerne mal auf dem Sofa zocken will, wird mit dem Couchmaster glücklich. Ganz klar empfehle ich den Couchmaster Pro mit Verkabelung, USB-Hub und Polster. Denn zu dem wirklich fairen Preis sollte man keine Abstriche machen. Mit einer zweiten Tastatur und Maus steht dem Spielspaß nichts mehr im Wege. Nerdytec hat meiner Meinung nach alles richtig gemacht und vielleicht werden wir ja irgendwann mit einer weiteren tollen Erfindung überrascht!

 

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6 Kommentare

  1. Wow das ist ja echt mal ein geiles Teil haha :D
    Es ist wirklich eine tolle Idee von den Nerdytec Jungs, sowas ins Leben zu rufen. Hätte nicht gedacht, dass es so gut abschneiden würde, aber wie es scheint, sind meine Zocker Probleme wohl gelöst. Danke dir für den umfangreichen Test! :)

    LG
    Mike

    Antwort
  2. Super Test und echt mal ne geile Lösung um den PC Gamern auch mal das Gefühl eines Consoleros zu geben :)

    Antwort
  3. Noch nie gesehen … absolut genial fürs Wohnzimmer :)

    Antwort
  4. Wenn ich sowas doch bloß schon vor 10 Jahren gehabt hätte :D
    Inzwischen zocke ich nur (mehr) gelegentlich, lohnt sich für den Preis daher für mich wohl kaum.
    Sieht aber echt gut aus und du scheinst ja auch recht zufrieden gewesen zu sein. =)

    Antwort
  5. Aha geile Idee der Couchmaster. Werde ich mir mal bei Gelegnheit besorgen.
    Lg
    Michael

    Antwort
  6. Das es sowas überhaupt gibt. Crazy Sache. Sehr ausführlicher Test, auch wenn schon etwas älter. Dennoch danke für die Mühe!
    Hat Spaß gemacht beim Lesen.

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