6 Tools für die Grafikkarte, die jeder Gamer braucht

6 Tools für die Grafikkarte, die jeder Gamer braucht

Hast du dich auch schon einmal gefragt ob deine kostbare Grafikkarte auch voll ausgelastet ist? Holst du in Sachen Grafik wirklich ALLES aus deinen Spielen heraus? Wie viel Leistung bringt eigentlich deine Karte auf dem Prüfstand?

Das sind nur ein paar Fragen, die sich jeder Gamer einmal gestellt haben sollte.

Gerade aber für Einsteiger ist es schwer, die richtigen Tools zu finden um diese Fragen zu beantworten. Deshalb möchte ich hier die Liste meiner Lieblingstools präsentieren. Alle sind als Freeware erhältlich und relativ einfach zu bedienen…

 

1. Der EIZO Monitortest

Bevor es an die „Drehzahlen“ geht, solltest du deinen Monitor vernüftig kalibrieren. Es bringt alles nichts wenn deine leistungsoptimierte Grafik scheiße dargestellt wird. Vor allem die Werte Kontrast, Helligkeit und Farbbalance sollten stimmen. Dazu gibt es eine sehr einfache aber effektive Möglichkeit vom Monitorhersteller EIZO. Das Tool kann hier heruntergeladen werden und wird ohne Installation ausgeführt.

2. GPU-Z

Mit diesem simplen Tool kannst du deine Grafikkarte im Detail auslesen. Sämtliche Merkmale wie Taktfrequenz der GPU, Speichertakt, Spannung, Arbeitsspeicher und vieles mehr werden hier übersichtlich dargestellt. Ganz einfach kann auch per Mausklick ein Screenshot im JPEG-Format abgespeichert werden. GPU-Z ist kurz gesagt perfekt um die eigene Hardware richtig kennenzulernen und ist hier erhältlich.

3. Die Treiber Utilities

Ob nun Control Center, Control Panel oder auch Grafikoptionen betitelt. Jeder Grafiktreiber hat ein eigenes Tool mit an Board. Allein dort findest du schon sehr viele Einstellungen. Jedoch sollte der Treiber samt Tool immer auf dem neuesten Stand sein. Oft werden diese nämlich nach dem Erscheinen von Spielen nachträglich optimiert.

Wenn dir das Suchen nach der neuesten Version zu aufwändig ist, kannst du von AMD das Tool AMD Driver Autodetect nutzen. Für Nvidia-Karten gibt ein ähnliches Tool, was jedoch Browsergestützt läuft (www.nvidia.de).

4. Fraps

Du hast nun deinen Monitor kalibriert und deinen Grafiktreiber auf den neuesten Stand gebracht. Nun geht es an einen ersten Leistungstest. Das kleine Tool Fraps bietet sich hierzu sehr gut an. Neben vielen anderen Funktionen (zum Teil kostenpflichtig) ist die wichtigste aber das Anzeigen der FPS (Frames pro Sekunde) im Spiel.

Die FPS sind DIE Maßheinheit wenn es um Grafikoptimierung geht. Quasi die km/h im Vergleich zum Motorsport. Mit der Anzeige der FPS im Spiel kannst du sehr schnell feststellen, ob deine Karte am Limit krächzt oder noch reichlich Reserven unter der Haube hat.

Dabei habe ich mir z.B. folgende Regel gesetzt:

  • < 30 FPS: Nicht spielbar! Das Bild wird ruckleln oder „schmieren“.
  • < 40 FPS: Gerade so spielbar. Grafikqualität runterschrauben.
  • 40 – 60 FPS: Optimaler Bereich!
  • 60 – 144 FPS: Traumhafter Bereich! Grafikqualität hochschrauben.

Tipp: Die meisten Bildschirme leisten eine Bildwiederholungsrate von 60 Bildern pro Sekunde. In diesem Fall bringen also Werte über 60 FPS gar nichts. Hier kann man getrost Ressourcenfresser wie Antialiasing (Kantenglättung) aktivieren um die Qualität zu erhöhen. 

Hier gibt es Fraps!

5. MSI Afterburner

Seit vielen Jahren ist dieses Tool von MSI das am meisten verwendete Grafiktool. In erster Linie ist der Afterburner zum Übertakten bestimmt. Kann aber auch zum Überprüfen der Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten genutzt werden. Auch sehr praktisch: Du kannst ein selbst programmiertes Lüftungssteuerungsprofil anlegen. Das macht z.B. Sinn, wenn deine Grafikkarte die/den Lüfter zu früh in den Turbo schickt und nur noch Lärm produziert.

Ein Beispiel: Eine Grafikkarte steuert automatisch, dass der Lüfter bei 65°C GPU-Temperatur auf 90% Lüftergeschwindigkeit hochfährt. Das macht einen riesen Lärm und ist noch gar nicht nötig. Über das eigene Profil kannst du programmieren, dass bei 65°C GPU-Temperatur die Lüftergeschwindigkeit von 75% gehalten wird. Erst bei erreichen der 80°C bestimmst du, dass der Lüfter auf 90% aufdreht.

Merke: Ein Grafikchip kommt gut mit Temperaturen bis 90°C zurecht.

Hier gibt es den MSI Afterburner!

6. Furmark

Das letzte Tool ist für Gamer, die es ganz genau wissen möchten!
Ähnlich wie mit Fraps kann man hier die Leistung messen. Was wir jedoch mit Fraps sehr subjektiv im Spiel betreiben, wird mit Furmark mit höchstmöglicher Objektivität erreicht. Es wird eine fest definierte Grafik über einen bestimmten Zeitraum gerendert. Dabei werden die FPS bei fest definierten Grafikeinstellungen (Auflösung, Antialiasing, etc.) gemessen. Heraus kommt eine Punktezahl. Diese hat den Vorteil, dass sie mit anderen Sytemen vergleichbar ist.

Ein weiterer Vorteil des Tools ist der sogenannte „Burn in Test“. Eine Art Stresstest für die Grafikkarte. Die wird dabei auf Hochtouren gebracht und zu 100% ausgelastet. Dabei kannst du dann schön die maximale Temperatur und Geräuchkulisse beobachten. Das ganze macht aber eher Sinn, wenn es ans übertakten geht. Dazu aber mehr in einem anderen Beitrag…

Hier geht’s zu Furmark

 

Ich hoffe ich konnte dich mit diesen nützlichen Tipps etwas an der Hand nehmen.
Und nun viel Spaß damit und natürlich viel Laune beim Zocken!

2 Kommentare

  1. Hey, cooler Beitrag. Aber ich würde nicht sagen, dass man bei hohen FPS-Zahlen immer die Grafikdetails hochschrauben sollte. Ca. 80% aller Monitor können, trotz 60 Hertz mehr Bilder pro Sekunde anzeigen. Deshalb immer möglichst über 144 haben.

    Antwort
  2. Hallo, super Blogbeitrag. Ich finde insbesondere den „EIZO Monitortest“ sehr hilfreich. So kann man den Monitor perfekt an die Grafikkarte anpassen, um ein optimales Bild zu haben.

    Antwort

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